Schlaraffia Castellum Peinenese

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17.1. a.U. 153

Sippungsberichte

Turney um die Mümmelmann-Kette - Thema: Im Wald und auf der Heide

Ausrittsbericht des Turney-Siegers Jk Hansfrieder (55)
am 17. Tag im Eismond a.U. 152 im hR Brunsviga


Modellhaft und stilbildend:
Schön, gut, wunderbar

Im Castellum Peinense erlebt man ja Dinge, die man sonst nirgendwo erlebt. Das fängt an bei den modellhaften und stilbildenden Ausrittsberichten. Die sind so etwa eineinhalb bis zwei Sätze lang und gehen so - ich übertrage es jetzt gleich auf meinen Ausrittsbericht: Am vergangenen Dienstag waren wir in der Peinense. Es war dort - wie immer - schön und voll und gemütlich, und es gab eine gute Atzung. Es müssen also immer die Worte schön und gut vorkommen, und dann möglichst noch das Wort wunderbar. Das wär's dann.

Differentia specifica: Sehr schön, gemütlich und wirklich wunderbar!
Aber als Mitglied des Mutterreyches Brunsviga erlaube ich mir, von dieser Stilbildung noch etwas abzuweichen. Ich möchte noch das Bemerkenswerte hinzufügen, das unterscheidend Andere, die berühmte differentia specifica. Was ist das Besondere an der Peinense, was unterscheidet sie von allen anderen Reychen des Uhuversums?
Es ist dort einfach sehr schön, sehr gemütlich und wirklich wunderbar. Schon die Atzung, die Waidmannsheil und Waidmannsdank! sehr gut ist, dann aber auch die Sassenschaft mit dem Thron, der sehr schön - nein, das ist das falsche Adjektiv, der einfach wunderbar ist.
Jetzt fehlt nur noch, was wirklich interessant ist für Euch: Am verwichenen Dienstag sind ausgeritten die Sassen hiesigen Reyches mit den Beinamen der Nuschler, der liedliche Botanicus, die Heckleuchte und der Paßt schon sowie der gesellige Zinkenvirtuose.

Wo der Mümmelmann gute Nacht sagt:
Sie erlebten eine Mümmelmann-Sippung, das Thema war augenscheinlich: Im Wald und auf der Heide.
Man war nämlich echt da, wo sich sonst Fuchs und Hase gute Nacht sagen, was in Peine auch wieder nichts besonderes wäre, aber man war im Eulennest mitten im Wald.
Aber wo auch sonst sind Eulennester? Nein, die Burg war sozusagen der Wald.
An den Thron gelangte man nicht, weil davor der Fuchs mit dem Ehrenritterhelm thronte sowie verschiedene Nadelbäume, eine Uhubaumverkaufststelle vor Weihnachten ist nichts dagegen, die Fechser von der Rostra sah man nicht, weil das Grün davor sie verdeckte. Es war einmalig, schön, gut und wunderbar.

Mit vier Tönen in die Kurpfalz
Aber was ich noch nie erlebt habe: Dass man mit lediglich vier Tönen den "Jäger aus Kurpfalz" musizieren kann, wie es der Jagdhornbläserchor tat. Man stelle sich das Sippungslied mit vier Tönen vor.
Aber was ich wirklich noch nie erlebte, S.h., das muss ich Euch nun noch mitteilen:

Schlaflos im Lotterbett
Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Es war ja das Mümmelmann-Turney, und zehn oder neun Recken kämpften, und ich gewann, aber das ist nicht weiter bemerkenswert. Das lag einfach daran, dass es schön, gut und wunderbar war, was ich fechste - nein, quatsch mit Jägersoße und Heidelbeeren! - es lag schlichtweg daran, dass man mich am Clavicimbel sehen konnte, hören ist unwichtig, denn das Clavicimbel war so ungefähr die einzige wald-und heidefreie Zone in der Burg.

Was der schöne gute wunderbare Sprengelfürst kann
Aber was ich wirklich in meinem ganzen nun auch schon kleinkindlangen Schlaraffenleben von fast drei Jahrungen noch nie erlebte, und was ich um alles in der Welt und im Uhuversum nicht geglaubt hätte, hätte man es mir gesagt: Stellt Euch vor, Trommelwirbel, Höhepunkt: Der Sprengelfürst, unser schöner, guter und wunderbarer Rt. Roin-schmäh...  

Schlaraffen, hört - der kann ja fechsen. Und sogar witzig. Lulu.

Klickt auf den "Ehrenritter-Fuchs" und schaut weitere Sippungsbilder...

 
 
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